Lockerung der Besuchs­re­ge­lungen in Pflege­ein­rich­tungen

Wuppertal, 7. Mai 2020. „Wir freuen uns sehr, dass die Besuchs­re­ge­lungen gelockert wurden. Das ist ein wichtiges Signal an unsere Bewohner und ihre Angehörigen, die unter der Trennung sehr gelitten haben“, sagt Michael Wessel, Geschäftsführer Pflege Wessel. Ab Samstag, 9. Mai, sollen nun wieder Besuche möglich sein in einer Außen­anlage der Einrichtung oder einem separaten Raum. Maximal zwei Angehörige dürfen dann wieder zu ihrem pflegebedürftigen Verwandten, aller­dings gelten auch weiterhin die bishe­rigen Abstands- und Hygie­ne­regeln.

„Wir haben bereits für jede Wohnge­mein­schaft, die wir als Pflege­dienst betreuen, ein eigenes Konzept“, sagt Wessel. Denn die Standorte an Bahn- und Kaiser­straße sowie am Oberdörnen haben ganz unter­schied­liche räumliche Voraus­set­zungen. Der Pflege­dienst ist gut vorbe­reitet, die aktuellen Richt­linien der Corona- Schutz­ver­ordnung liegen vor.

Besucher müssen sich vorab telefo­nisch bei der Teamleitung des jewei­ligen Stand­ortes anmelden und einen Termin verein­baren. Alle Angehörigen bekommen noch vor dem Wochenende ausführliche Infor­ma­tionen zu den vorge­schrie­benen Maßnahmen.

Die besagen unter anderem, dass es am Eingang jeweils Fragebögen zur Erfassung der Besucher-Daten geben wird. Neben Namen und Adressen werden eventuell vorhandene Krank­heits­sym­ptome abgefragt und ob in den vergan­genen 14 Tagen Kontakt zu an Covid-19 Erkrankten bestand. Ein Mitar­beiter weist dann jeden Besucher in die Hygie­ne­maß­nahmen ein und begleitet ihn zu dem Treff­punkt mit seinem Angehörigen. Das Tragen eines eigenen Mund-Nase-Schutzes ist verpflichtend.

„Wir begrenzen die Besuchszeit zunächst auf 30 Minuten“, sagt Wessel mit Blick auf die Organi­sation unter weiterhin strengen Auflagen und der zahlriechen Anfragen der Angehörigen seit Mittwoch. „Nach jedem Treffen müssen sämtliche Flächen wie beispiels­weise Tische, Stühle, Trennwände aus Plexiglas und Türklinken desin­fi­ziert werden.“ Alle Einrichtung erarbeiten aktuell einen Zeitplan. „Wichtig ist, dass es auch

hierbei Regeln gibt und wir auf die Hilfe der Angehörigen angewiesen sind. Es werden nicht alle direkt am Muttertag ihre Verwandten besuchen können. Und auf die längst überfällige Umarmung muss leider auch erst einmal verzichtet werden.“

Über Pflege Wessel:

Seit mehr als 20 Jahren sind die Versorgung, Pflege und die Betreuung von Menschen in ihren eigenen vier Wänden Mission, Kerngeschäft und Expertise des rund 150 Mitar­beiter starken Unter­nehmens. Der Pflege­dienst Wessel mit Stand­orten in Wuppertal und Haan besteht derzeit aus drei Einrich­tungen zum betreuten Wohnen für Personen mit Demenz- Erkran­kungen, zwei Wohnge­mein­schaften für Menschen mit schwerer mehrfacher Behin­derung sowie aus dem ambulanten Fahrdienst.

. Das in Erwei­terung befind­liche Betreu­ungs­konzept umfasst derzeit sowohl Pflege- und betreute

Wohnge­mein­schaften als auch Service-Wohneinheiten als Brücke zwischen dem eigenen häuslichen Umfeld und stationären Einrich­tungen.

www.pflegedienst-wessel.de www.intravitam-wessel.de